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Satzung des FINDUS e.V.

(Fördern, Integrieren – Nachhaltig, Demokratisch und Sozial)

 

Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 19.01.2016 in Berlin, in der gültigen Fassung entsprechend den Satzungsänderungen vom 13.04.2016 sowie vom 18.05.2016, 06.07.2016, 20.10.2016 und 04.01.2017jeweils auf Beschluss des Vorstandes

Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichtes Charlottenburg von Berlin
unter der Registriernummer VR 35116 B am 21.07.2016.

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen "FINDUS e.V."
  2. Er hat seinen Sitz in Berlin.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  4. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen.

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein wirkt mit an der nachhaltigen, demokratisch verfassten und sozial orientierten Bildung, Erziehung und Integration von Kindern, Jugendlichen und sozial benachteiligten Personen in die Gesellschaft. Er unterstützt damit Ziele und Zwecke der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege. Seine Tätigkeit dient der Förderung der Allgemeinheit.

  1. Der Zweck von FINDUS e.V. liegt in der sozialraumorientierten Förderung
  • der Jugendpflege und Jugendhilfe sowie der Familienhilfe,
  • der internationaler Gesinnung und des Völkerverständigungsgedankens,
  • des bürgerschaftlichen Engagements und der Gemeinwesenarbeit zugunsten der zuvor genannten gemeinnützigen Zwecke.

     2. Der Satzungszweck wird im Bereich der Förderung der Jugendhilfe und Jugendpflege sowie der            Familienhilfe verwirklicht insbesondere durch

  • Konzipierung und Durchführung von Angeboten in Familienberatungszentren von sozial-pädagogischen Hilfen für Familien zur Lösung ihrer sozialen, psychischen und entwicklungsbedingten Probleme und Konflikte inklusive der Weitervermittlung an Regeldienste,
  • Organisation und Durchführung von Projekten zur Betreuung und niedrigschwelligen Unterstützung der Bildung von Kindern in Einrichtungen für Flüchtlinge und Asylsuchende, in Schulen und Familieneinrichtungen
  • Organisation und Durchführung von Projekten zur Vermittlung von gewaltfreier Kommunikation zwischen Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft. 
  1. Der Satzungszweck wird im Bereich der Förderung der internationalen Gesinnung und des Völkerverständigungsgedankens verwirklicht durch
  • Organisation und Durchführung von Beratungs- und Begleitungsprojekte für Migrant*innen zur Unterstützung ihrer Integration in die Aufnahmegesellschaft, Hilfe zur Selbsthilfe,
  • Konzipierung und Durchführung von Angeboten in Einrichtungen zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden zum Kennenlernen der Kultur im Aufnahmeland und zur Unterstützung von Kontakten zwischen einheimischer Bevölkerung und Zugereisten
  • Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zur interkulturellen Bildung in Kooperation mit bereits etablierten Projekten zu Diversity, kultureller Vielfalt.     

        4. Der Satzungszweck wird im Bereich der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und             der Gemeinwesenarbeit verwirklicht insbesondere durch

  • Die Durchführung von Veranstaltungen und Projekte in Kooperation mit Stadtteilzentren, Vereinen und Einrichtungen zur Mobilisierung des bürgerschaftlichen Engagements für die Belange im jeweiligen Sozialraum
  • Koordinierung der Ehrenamtsarbeit im Bereich Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden.

§ 3 Steuerbegünstigung/Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Ordentliches Mitglied des Vereins können alle natürlichen Personen ab einem Alter von 16 Jahren und juristischen Personen werden, die die Ziele des Vereins aktiv unterstützen.
  2. Die ordentliche Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung beim Vorstand beantragt. Bis zur nächsten Mitgliederversammlung trifft der Vorstand eine vorläufige Entscheidung über den Antrag. Die endgültige Entscheidung fällt in der Mitgliederversammlung (siehe § 8, 2 (h)).
  3. Beendigung der ordentlichen Mitgliedschaft:

        a)    durch Austritt eines Mitgliedes. Dieser ist durch schriftliche Erklärung gegenüber dem                Vorstand mit einer Frist von 1 Monat zum Schluss des Kalenderhalbjahres zu erklären.

        b)    Die ordentliche Mitgliedschaft endet durch Ausschluss, wenn ein ordentliches Mitglied den                Vereinszielen zuwider handelt oder seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht                nachkommt. Darüber beschließt der Vorstand nach Anhörung des Betroffenen unter Angabe                der Gründe. Gegen den Beschluss kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen.                Diese entscheidet endgültig. Das Mitglied ist zu der Versammlung einzuladen und                anzuhören.

        c)    Scheidet ein ordentliches Mitglied aus, so hat es keinen Anspruch auf Auszahlung                              irgendwelcher Guthaben oder geleisteter Beiträge.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die natürlichen ordentlichen Mitglieder von FINDUS e.V. haben das Recht, kostenfrei an allen Veranstaltungen teilzunehmen, mit dem Erreichen des 18. Lebensjahres den Vorstand zu wählen und für den Vorstand zu kandidieren.
    Vertreter*innen juristischer Mitglieder von FINDUS e.V. haben das Recht, an allen Veranstaltungen teilzunehmen, haben beratende Funktion in den Mitgliederversammlungen, aber kein Stimmrecht.
  2.  Zu den Pflichten der ordentlichen Mitglieder gehören:

        a)  die Verpflichtung, die Satzung von FINDUS e.V. zur Grundlage der Arbeit zu machen und sich              für die Realisierung der Ziele einzusetzen,

        b)  die Zahlung von Vereinsbeiträgen, die regelmäßig zu entrichten sind (die Beitragsordnung ist              nicht Bestandteil der Satzung),

        c)  die regelmäßige Teilnahme an Zusammenkünften und Mitgliederversammlungen.

§ 6 Organe des Vereinsarbeit

Die Organe des Vereins sind:

  1. Mitgliederversammlung,
  2. Vorstand.

§ 7 Mitgliederversammlung (MV)

  1. Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung. Der MV obliegen Beratung und Beschlussfassung zur satzungsgemäßen Tätigkeit, vor allem zu Programm, Richtlinien für die Arbeit und Arbeitsschwerpunkten. Ihr stehen die Entscheidungen für Fragen von grundsätzlicher Bedeutung sowie in allen Angelegenheiten des Vereins zu, die nicht durch die Satzung dem Vorstand übertragen sind. Dies betrifft insbesondere die Beschlussfassung über die Übernahme neuer Aufgaben oder den Rückzug aus Aufgaben seitens des Vereins.
  2. Die Mitgliederversammlung wird in der Regel von dem / der Vorstandsvorsitzenden geleitet.
  3. Die besonderen Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

        a)      Wahl und Abwahl des Vorstandes

        b)      Beratung über den Stand und die Planung der Arbeit

        c)      Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Haushalts- und Investitionsplans

        d)      Beschlussfassung über den Jahresabschluss

        e)      Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes

        f)       Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes

        g)      Erlass der Beitragsordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist

        h)      endgültige Aufnahme von Mitgliedern entspr. § 5 (2) dieser Satzung

        i)        Kenntnisnahme der Geschäftsordnung des Vorstandes (siehe § 9)

        j)        Beschlussfassung über Satzungsänderungen

        k)      Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins. 

  1. Die Mitgliederversammlung erlässt eine Beitragsordnung, die die Höhe der jährlich zu zahlenden Mitgliedsbeiträge regelt. 
  1. Einberufung der MV:

        a)      Die ordentliche Mitgliederversammlung findet nach Bedarf, jedoch mindestens einmal                  jährlich statt. Der/die Vorstandsvorsitzende lädt unter Angabe der vorläufigen                                  Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher schriftlich ein. Die Einladung erfolgt per                  Post bzw. auf elektronischem Wege per E-Mail.

        b)      Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn mindestens 10 % der                  Mitglieder sie unter Angabe von Gründen und der gewünschten Tagesordnung verlangen                  oder wenn der Vorstand die Einberufung mehrheitlich beschließt. In jedem Fall ist der                  Vorstand verpflichtet, mit einer Frist von längstens 4 Wochen nach Eingang des Antrags                  bzw. nach Beschluss, schriftlich unter Beifügung der Tagesordnung und der Begründungen                  zur außerordentlichen Mitgliederversammlung einzuladen.

  1. Verfahrensordnung der MV:

        a)      Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der                                  ordentlichen Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit lädt der Vorstand                                umgehend zu einer zweiten Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung ein. Diese                  ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Auf diesen                  Umstand ist mit der Einladung hinzuweisen.

        b)      Bei Wahlen und Abstimmungen werden Enthaltungen nicht mitgezählt.

        c)      Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden ordentlichen                                Mitglieder gefasst.

        d)      Über die Beschlüsse und, soweit zum Verständnis über deren Zustandekommen                                  erforderlich, auch über den wesentlichen Verlauf der Verhandlung, ist eine Niederschrift                  anzufertigen. Sie wird von der /dem Versammlungsleiter/in und dem / der                                  Protokollführer/in unterschrieben.

§ 8 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern, dem / der Vorsitzenden, dem / der stellvertretenden Vorsitzenden und dem / der Schatzmeister/in. Darüber hinaus können zwei weitere Vorstandsmitglieder zu Beisitzern gewählt werden.
  2. Vorstand gem. § 26 BGB sind der/die Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende. Sie sind jeweils alleinvertretungsberechtigt.
  3. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt 2 Jahre. Sie bleiben bis zur Bestellung des neuen Vorstandes im Amt.
  4. Der Vorstand tagt mindestens fünf Mal im Jahr.
  5. Die Beschlüsse sind schriftlich zu protokollieren und von dem / der Vorstandsvorsitzenden und dem / der Protokollführer/in zu unterzeichnen. 

§ 9 Satzungsänderungen und Auflösung

  1. Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind den stimmberechtigten Mitgliedern mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zuzuleiten. Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von ¾ der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich. Es müssen dafür mindestens 2/3 Mitglieder anwesend sein.
  2. Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.
  3. Bei Auflösung oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt sein Vermögen an den Verein Friedensglockengesellschaft  Berlin e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

 

Berlin, 19.01.2016

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